HOTELS IN BRUNEI

Brunei - "Ort des Friedens" im Norden von Borneo

Märchenhafter Reichtum im Öl-Sultanat Brunei

Reichster Staatschef mit Geld, Gold und Macht


Das nur 5765 km² großeSultanal Brunei liegt in Südostasien und hat mit den Staten Malaysia udn Indonesien Anteil an der Insel Borneo. Brunei liegt im Norden der drittgrößten Insel der Welt, eingerahmt von den ostmalaiischen Staaten Sarawak udn Sabah und grenzt an das Südchinesische Meer. Das gesamte Staatsgebiet setzt sich aus zwei nicht zusammenhängenden Territorien zusammen, die durch malaiisches Gebiet getrennt (Limbangtal) und im Osten, Süden und Westen von malaiischem Gebiet umgeben sind. Das Sultanat Brunei mit dem offiziellen Namen besteht zu drei Vierteln aus tropischem Regenwald. BNrunei weist drei Landschaftstypen auf: gebirge, Hügellandschaft udn Küstenebene. An der Küste finden sich die Mangroven- und Sumpfwälder. dennoch sind die Küstenabschnitte am dichtesten besiedelt. In der Crocker Range und den Hügelketten entspringen zahlreiche Flüsse, die in Richtung Norden ins Südchinesische Meer fließen.

Ganzjährig herrscht im Sultanat Brunei sehr heißes, tropisches Klima. Ganzjährig kann es auch regnen, wobei die größten Regenmassen während des Monsuns in den Monaten Oktober bis März fallen. Die Hauptstadt Bandar Seri Begawan liegt im Westteil Bruneis. Insgesamt leben kaum 400000 Menschen im Sultanat Brunei. Seit dem 1. Januar 1984 ist Brunei ein unabhängiger Staat, der sich durch die Öleinnahmen udn Beteiligungen an ausländischen Unternehmen finanziert. Berichte gehen davon aus, dass nahezu die Hälfte der erwerbstätigen Bevölkerung einen geruhsamen, gut bezahlten Job in einer Regierungsbehörde gefunden hat. Brunei ist ein Staat mit einem immensen Beamtenapparat. Die anstrengenden und hoch qualifizierte Tätigkeiten werden von Gastarbeitern aus den verschiedensten Ländern Asiens und Europa verrichtet.

Die Staatsform des Sultanats Brunei ist eine absolute Monarchie. Staatsoberhaupt ist der reichste Mensch auf der Welt, Sultan Haji Hassanal Mu´izzadin Waddaulah<, der seine Untertanen mit strenger Hand führt., aber auch zum Neujahr Geldgeschenke verteilt, Flugreisen nach Mekka subventioniert und sich gerne auch als volksnaher Monarch zeigt. Schon nach der Landung auf dem Internationalen Flughafen unweit der Hauptstadt ist der Sultan allgegenwärtig, zwar nicht im Original, sondern als Bild. Ob in den Empfangshallen des Airports, in den Hotels und den Büros, überall ist dr Monarch ständiger Begleiter. Das Land ist sehr stark durch die islamisch-malaiische Kultur geprägt, daher muss der Besucher die landesüblichen Ethik- und Moralvorstellungen beachten und beherzigen. Absolutes Einfuhr- und Konsumverbot besteht für Alkohol. Die durchschnittliche Bevölkerungsdichte liegt bei 60 Bewohnern/km². Etwa zwei Drittel der Bevölkerung sind Malaien, 15% Chinesen. Amtssprache ist Malaiisch. Aber in den Zentren wird verschiedentlich auch Englisch verstanden. Der Islam sunnitischer Ausrichtung ist Staatsreligion, rund zwei Drittel der Bevölkerung bekennt sich dazu. Durch den Verkauf von Erdöl und Erdgas ist der Lebensstandard in Brunei^( geschätztes Pro-Kopf-Einkommen 16000 USD) sehr hoch, und das Gesundheits- und Sozialwesen sind sehr gut entwickelt. Der Unterricht in den Schulen ist kostenlos, doch besteht keine allgemeine Schulpflicht. Die mittlere Lebenserwartung liegt bei 75 Jahren. Vermutlich werden schon im Jahre 2015 die Erdölvorkommen erschöpft sein.Daher bemüht sich die Staatsführung um den Ausbau eines Luxustourismus udn die verstärkte Erschließung der Erdgasvorräte vor der Küste Bruneis. Lediglich 3% der Landfläche wird agrarisch genutzt, so dass über 90% der Nahrungsmittel und Konsumgüter eingefpührt werden müssen. In den Kinderschuhen steckt zar noch der Tourismus, doch die Regierung setzt auf dieses Potential udn wirbt vor allem bei gut betuchten Gästen mit dem Slogan: Erstklassische Ökotourismusdestination, freundlich, sauber, sicher; ein mystischer Platz, reich an Kultur und Tradition.

Die Hauptstadt Bandar Seri Begawan prägen moderne Büro-, Verwaltungs- und Wohngebäude sowie repräsentative Museen, Paläste und Moscheen. Die großen Plätze udn breiten Straßen sind sauber, die sonst in Asien angesiedelte Michung aus Radfahrern, fahrzeugen aller Art, Fußgängern udn Händlern sucht der Besucher hier vergeblich.Der Reichtum wird hier nicht verborgen. An Energiesparen wird in Brunei kaum gedacht, durch die Straßenbeleuchtungen im Übermaß wird die Nacht zum Tag.

Das Wahrzeichen der Stadt ist die schönste Moschee Südostasiens, die Omar-Ali-Saifuddin-Moschee. Als Baumaterial wurde schneeweißer Carrara-Marmor aus Italien udn Granit aus Shanhai verwendet., Glas und Kronleuchter aus England, teppiche aus Belgien und Saudi-Arabien importiert. Weithin sichtbar ist die vergoldete Kuppel der Moschee. In den Pfahlbaudörfern entlang des Brunei River lebt nicht die Unterschicht Bruneis, sondern eien Bevölkerungsgruppe, die noch sehr traditionsverbunden in der Gemeinschaft des Kampongs leben möchte. Die Häuser sind allerdings mit Wasser und Strom versorgt, modern eingerichtet, und an den Straßen entlang der Flussufer parken die Autos. Die Menschen in diesen Wasserdörfern widersetzten sich den Bestrebungen der regierung, sie auf das Festland umzusiedeln, halten lieber an ihren gewohnten traditionellen Wohn- und Lebensweisen fest. Die einzelnen Häuser von Kampong Ayer sind mit Bretterstegen verbunden, auf denen der Gast das Wasserdorf erkunden kann. Ein großes Problem ist aber der Müll, der besonders bei Niedrigwasser zum Vorschein kommt. Eine effiziente Müllabfuhr ist in diesem modernen Staat nicht vorhanden.

Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt zählt das Museum der Kroninsignien, das aus Anlass des silbernen Thronjubiläums gebaut wurde. Neben dem Museum der Kroninsignien befindet sich das Brunei History Centre, in welchem die Geschichte Bruneis und der königlichen Familie präsentiert. In dem Arts and Handicraft Centre wertden alte Handwerkskünste, vor allem die Herstellung von Silberschmuck und wertvollen goldbestickten Anzügen dokumentiert. Zwischen dem alten Stadtzentrum und dem neuen Stadtviertel Gadong steht die größte Moschee des Landes, die jeden Gast beeindruckt, die Masjid Jame ´Asr Hassanil Bilkiah, ein elegantes, blaues Gebäude, das von schlanken Minaretten und goldenen Kuppeln gekrönt wird. Größte derzeit existierende Palastanlage ist die neue, gigantische Istana Nurul Iman. Sie ist 525 Meter lang, 230 Meter breit und besitzt 1800 Räume und einen Bankettsaal für 4000 Gäste, einen Speisesaal für 500 Personen udn eine Gebetshalle für 1500 Gläubige. Abends angesdtrahlt geht von diesem Palast eine unglaubliche Wirkung aus. Die neueste Errungenschaft des Monarchen ist der 20 ha große Vergnügungspark, Jerudonbg-Park, eine Art Disneyland. Hoch quailfizierte Musikstars wie Michael Jackson und Whitney Houston haben hier schon Konzerte gegeben, und der Veranstalter wirbt mit dem Slogan; Weshalb nach Orlando, Paris oder Tokio fahren und sich dort gegenseitig auf den Füßen herumtrampeln? Bringen Sie die ganze Familie nach Brunei, und alles ist kostenlos.

Bruneis wichtigster Hafen Muara liegt 25 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt, Umschlagsplatz für das Öl, kaum aber interessant für den Touristen. Bei den Einheimischen ist der nahe Strand Pantai Muara beliebt, udn an den Wochenenden werden hier Essenstände aufgebaut und zum Picknick eingeladen. Bei der Erkundung des Landes kann auch der Gast im Erholungspark Sungai Basong eine Pause einlegen und an einem kleinen See picknicken.

Im Distrikt Belrit liegt die zweitgrößte Stadt des Landes: Seria. Bizarr erscheint dem Gast das von Shell Brunei in Auftrag gegebene Denmal der Förderung des milliardsten Barrel Billionth Barrel Monument am Strand von Seria. Bei der Erkundung der Stadt gewinnt der Besucher einen Eindruck von dem ungeheuren Aufwand, der zur Gewinnung des Erdöls durch nahezu 200 Bohrinstallationen , Raffinerien udn Tanks erforderlich ist.

Der kleinere, östliche Teil Bruneis besteht noch größtenteils aus Dschungel. Reisanbau und Kieswerke sind aber dabei, die ursprüngliche Vegetation immer mehr zurückzudrängen. Hier zeigt sich Brunei aber noch von der ursprünglichsten Seite. Hauptort udn Verwaltungssitz ist das kleine Bangar. 15 km von Bangar entfernt stehen die längst modernisierten Langhäuser, und der Besucher ist enttäuscht, falls er noch ursprüngliche Behausungen oder lendenschurztragende Ureinwohner anzutreffen hofft.

Einen Besuch lohnt aber der Belalong-Nationalpark. 1991 wurde von der Universität ein Projekt zur Erforschnung des regenwaldes beschlossen udn durchgeführt. Heute ist das Ergebnis dieses Projektes der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Auf Urwaldpfaden kann der Besucher ursprünglichen Regenwald erleben. Jüngst ist ein canopy walkway , eine 750 Meter lange Konstruktion, verwirklicht worden, die es den Besuchern ermöglciht, über den Baumkronen zu spazieren und dabei Tier- und Pflanzenwelt zu beobbachten. Wer sich sportlich fit fühlt, kann sich zu einer Riverrafting entscheiden.







































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